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Kitastart nach der Sommerpause

Die Monstermädels gehen seit Februar und April in Fremdbetreuung. Das Monsterkind mit 2j7mon in die Krippe und Monstermini mit 1j3mon zur Tagesmutter, da auch ich dann wieder arbeiten musste.

Die Kita von Monsterkind hatte zwei Wochen Ferien, da aber die Tagesmutter von Monstermini drei Wochen Urlaub nahm, beschlossen wir dass Monsterkind so lange auch zuhause bleiben kann, denn einer von uns war ja eh immer zuhause oder auch beide gleichzeitig. Aber dann kam alles ein bisschen anders als geplant.. Mitten in der Sommerpause wurde meine Krankheit schlimmer und ich musste ins Krankenhaus. Mein Mann war zuhause und umsorgte die Mädels super toll, sie waren fast täglich bei mir. Danach musste ich noch weiter täglich in die Tagesklinik. Die drei Wochen Pause der Tagesmutter waren rum, also machten wir uns Montagmorgens fertig um zu Kita und Tagesmutter zu gehen… Im Kindergarten dann großes kuscheln und anlehnende Haltung gegenüber der Erzieherin, sie Monsterkind wollte bei mir bleiben, die letzten Wochen waren echt hart für uns alle.. Am liebsten hätte ich sie einfach mit nach Hause genommen und den ganzen Tag mit ihr gekuschelt, aber da ich eine stundenlange Behandlung in der Tagesklinik vor mir hatte war es leider nicht möglich. So erklärte ich ihr, dass ich noch mal ins Krankenhaus muss, sie aber heute Mittag abhole. Sie wollte dann mit mir einkaufen gehen, dann fanden wir den Kompromiss, dass wir dann gerne zusammen einkaufen können, wenn ich sie abhole, denn das wollte ich eigentlich schnell vor der Tagesklinik machen. Sie war glücklich und ich auch, da sie wieder lächelte und mir sagte, dass sie im Kindergarten bleiben möchte. Daraufhin ging ich mit Monstermini raus und wir winkten der großen strahlendem Schwester zu. Monstermini verkraftete das alles viel besser und als wir bei der Tagesmutter durch die Tür gingen sprang sie schon fast in ihre Arme und lachte mit ihr. Es ist schön zu sehen, dass sie sich dort so wohl fühlt. Sie fing gleich an zu spielen und beachtete mich kaum noch. Also unterhielt ich mich mit der Tagesmutter und verabschiedete mich dann von meiner kleinen als ich ging. Als ich mittags zu Monsterkind in die Kita bin kam sie mir strahlend entgegen und lachte, sie war glücklich und sagte dass der Tag toll war. Mir fiel ein Stein vom Herzen. So holten wir Monstermini ab und fuhren einkaufen und nach Hause. Dann kam das was keiner brauchte… Monsterkind sagt mir, dass sie Ohrenweh hat. Oh nein, wer braucht denn sowas?! Ich versuchte es erst mal mit Hausmittelchen und rief trotzdem beim Arzt an, am nächsten Tag bekamen wir einen Termin. Am Abend dann nochmal „Mama ohrenweh, saft trinken“ also wurde sie gekuschelt und bekam ihren geforderten Schmerzsaft. Die folgende Nacht war wie erwartet alles andere als schön, sie wachte oft auf und so schlief sie dann bei uns im Bett, weinte und kuschelte viel. Morgens machten wir uns alle fertig, brachten Monstermini zu ihrer geliebten Tagesmutter uns fuhren zum Arzt. Sie spielte so schön mit den Spielsachen im Warteraum und als wir ins Behandlungszimmer konnten kuschelte sie ganz viel mit mir. Dann kam der Arzt, ich mag diesen Arzt, wir waren nicht beim Kinderarzt, sondern beim Hausarzt. Warum? Weil unsere Hausärzte ganz toll sind und so kinderlieb. Es ist ein Duo aus Vater und Sohn. Haben jeweils selbst mehrere eigene Kinder und gehen alle sehr liebevoll miteinander und mit den kleinen Patienten um. Ich bin selbst schon seit ich ein Baby war bei dem Vater Patient und seit der Sohn dabei ist auch bei ihm.

Nach einer liebevollen und lustigen Untersuchung dann das Ergebnis… wie befürchtet eine Mittelohrentzündung. Monsterkind durfte sich noch ein Spielzeug aussuchen und dann brachte ich sie zur Oma, denn ich musste ja wieder in die Tagesklinik. Sie verbrachte einen tollen Tag bei der Oma, half ihr in der Pizzeria und als ich wieder zu ihr kam aßen wir gemeinsam einen leckeren Teller Nudeln. Also hatte Monaterkind nun wieder kitafrei. Eine ganze Woche blieb sie zuhause, wurde immer gesünder und klagte kaum noch über Ohrenschmerzen. Sie wurde vom Papa und der Oma betreut, wenn ich in der Tagesklinik war. So ging unsere Woche ziemlich schnell rum und wir starteten heute unseren zweiten Versuch für den Start nach der Sommerpause. Sie suchte sich ihr Frühstück aus, es sollte heute Müsli sein, Monstermini ebenfalls und wir machten uns in aller Ruhe fertig und fuhren los. Sie war ganz gut gelaunt, bis wir uns dann verabschieden wollten. Nachdem ich ihr noch mal erklärte, dass ich Monstermini zur Tagesmutter bringe und dann wieder ins Krankenhaus muss und der Papa heute ja wieder arbeiten ist war es für sie ok und wir verabschiedeten uns, winkten uns noch mal durch das Fenster zu. Die Kleine wieder völligst ohne Probleme zur Tagesmutter, jedoch wollte sie heute beim verabschieden auch ganz viel kuscheln. Das durfte sie auch und erst als sie von mir abließ fragte ich sie ob ich gehen darf und sie stimmte zu. Daraufhin verabschiedete ich mich von allen und ging. Dann kehrt wohl langsam der Alltag wieder bei uns ein.

Es ist schon faszinierend wie verschieden Kinder so eine Sommerpause, vor allem mit solchen Geschehnissen verkraften.

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