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Einschlafbegleitung

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Jeden Abend das gleiche, unsere MonsterMädels werden täglich von uns in den Schlaf begleitet.

Wir machen das jetzt eine ganze Zeit lang, also eigentlich schon seit die Große nicht mehr in unserem Bett schläft, da geben mein Mann und ich uns immer abgewechselt. Seit die kleine auf der wer ist hat mein Mann die Große und ich sie kleine ins Bett gebracht.

Seit sie größer werden, klappt es mal toll, mal nicht so toll und auch manchmal sehr nervenaufreibend…

Seit unserem Umzug wurde es nicht unbedingt besser. Also musste für uns ein Plan B her.

Plan B hieß für uns ein Abendritual einführen, dass die Kinder sich schritt für schritt darauf einstellen können, dass es gleich ins Bett geht.

Unser Abendritual

Nach dem Abendessen schauen wir eine Folge einer Serie, meistens Paw Patrol, die lieben beide zur Zeit sehr, dann gehen wir alle zusammen ins Bad, ziehen die Mädels um und dann PZB, sprich Pipi machen, Zähne putzen und dann ab ins Bett.

Im Kinderschlafzimmer (ja die zwei teilen sich seit unserem Umzug ein Schlafzimmer) wird dann die Toniebox an gemacht mit dem gleichen Schlaftonie jeden Abend.

Die Große kann, wenn sie möchte MuMi trinken, dann legt sie sich in ihr Bett, wo der Papa auf sie wartet und die Kleine kommt dann zu mir und wird in den Schlaf gestillt – zumindest meistens… An manchen Abenden schläft sie dabei ein, an manchen leider nicht so richtig, dann kuscheln wir noch weiter und dann lege ich sie ins Bett.

Es gibt aber auch Abende, da klappt beides nicht, dann kommt der Papa ins Spiel. Bei ihm schläft sie dann meist problemlos ein. Er nimmt sie auf den Arm und schaukelt sie und erzählt ihr dabei noch etwas oder macht „sch“ laute wobei sie dann einschläft und er sie ins Bett legen kann.

Die Große hat letztes Jahr aufgrund der Einschlafbegleitung unser altes 1,40m Bett bekommen, dass der Papa sich dazu legen kann. Es stand eh ein Wechsel auf ein größeres Bett an und so hat es jeder bequem, vor allem mein Mann, der dann nicht auf dem Boden liegen muss, sondern mit ihr kuscheln kann.

Es gibt anstrengende Abende, an denen beide schlecht einschlafen, wenn der Tag anstrengend oder auch zu langweilig war, es gibt aber auch Abende da schlafen beide innerhalb von 15 Minuten..

Warum wir uns das antun?

Unsere Mäuse schlafen nun mal nicht alleine ein, sie brauchen noch unsere Nähe und das Gefühl von Sicherheit. In der Steinzeit hätten Babys und Kleinkinder auch nicht ohne ihre Eltern überlebt, das ist nun mal in unserem Urinstinkt verankert.

Für uns ist das absolut okay, wir machen es gerne. Sie bekommen die Nähe und Sicherheit, die sie brauchen.

Und ja, manchmal sind die Tage so anstrengend gewesen, dass am Abend wenig Nerven übrig sind oder die Mädels haben mittags gar nicht oder zu lange geschlafen und wollen schlecht einschlafen, dennoch versuchen wir ruhig auf die Mädels einzugehen und ihre Bedürfnisse zu verstehen.

Es bringt unserer Meinung nach einfach nix sie ins Bett zu legen und schreien zu lassen bis sie irgendwann schlafen, denn sie sollen ihr Vertrauen zu uns nicht verlieren und unsere Beziehung soll nicht leiden, weil sie ohne ihren sicheren Hafen einschlafen müssen.

Außerdem wird beim Kuscheln und Stillen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, welches beruhigend wirkt.

Diese Art des Einschlafens ist für uns sinnvoller als jede andere Art.

Und weil wir von der Einschlafbegleitung überzeugt sind planen wir momentan ein neues Projekt, was es ist erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag.

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